Netzkultur
23.10.2005

Wie das österreichische IT-Magazin futureZone zu berichten weiss, ersetzen die Online-Nachrichtenquellen zunehmends die alten Medien Fernsehen, Radio und Zeitung. Dazu heisst es:

Vor allem jüngere Zielgruppen decken laut dem Bericht ihre Informationsbedürfnisse zuerst im Internet und erst dann - wenn überhaupt - bei klassischen Medien.

Jep, kann ich bestätigen. Mal abgesehen davon, dass man sich bis auf die öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen sowieso nichts anderes antun kann, hat das Informieren im Internet entscheidende Vorteile. Man sucht sich nur das raus, was einen wirklich interessiert, man kriegt die neusten Nachrichten, wann immer man will und es geht schneller, als wenn man sich vom Fernsehen oder Radio diktieren lassen muss, was man wann zu sehen bzw. hören bekommt.

Fragt sich also, wohin das führen wird. Erleben wir eine Konvergenz der alten Medien zu den Darstellungsformen des Internet? Wird deren Angebot zukünftig selektiver? Was wird wohl passieren, wenn die nächste Generation der Breitbandanschlüsse TV-Streams in Fernsehqualität oder noch höher möglich macht?


Kommentare

Dominik - 23.10.2005 at 18:27:58

Ja so seh ich das auch, aber leider hat das ja auch die GEMA erkannt…

Stefan - 24.10.2005 at 23:29:57

Ist das selektive Nachrichtenlesen wirklich gut oder sollte man nicht lieber “gezwungen” werden, sich auch die Nachrichten an zutun, die man eigentlich gar nicht lesen (sehen) will (z. Bsp.: Bilder von Erdebebenopfern). Muss ich selbst mal drüber nachdenken.

Martin Pyka » Blog Archive » Ein Jahr geht zu Ende - 31.12.2005 at 18:03:11

[...] Das IT-Magazin FutureZone mein herausgefunden zu haben, dass das Internet die Nachrichtenquelle Nr. 1 ist. [...]

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