Delphi, Unistoff
25.10.2005

[thumb:112:l]NEAT steht für NeuroEvolution of Augmenting Topologies und meint ein lernendes System, dass basierend auf neuronalen Netzen und evolutionären Algorithmen für bestimmte Aufgaben, die sich benchmarken lassen, Lösungsstrategien entwickelt. Zur Zeit bin ich dabei, mir diese genaue Funktionsweise für ein Referat anzueignen.

Bei meinen Recherchen bin ich auf ein in Delphi geschriebenes Programm gestossen, dass die Fähigkeiten der NEAT-Technologie demonstriert. Das Paket heisst DelphiNEAT und ist eine Sammlung mehrerer Programme. In ihnen wird beispielsweise demonstriert, wie ein Agent lernt, mittels weniger Sensoren durch ein Labyrinth zu navigieren oder eine Schlange lernt, ihre einzelnen Segmente zur Fortbewegung einzusetzen.

Weitere Informationen zur NEAT-Technologie sowie Beispielprogramme in zahlreichen anderen Programmiersprachen finden sich hier.


Kommentare

digi_c - 25.10.2005 at 15:21:53

Na das ist ja süß :-) was ich mich frage ist wie weit man es treiben kann sprich ob es auch für komplexe Aufgaben geeignet ist (Container auf einem Schiff optimal anordnen,Rätsellösen,…)

Aber nette Sache danke Martin!

Martin Pyka - 25.10.2005 at 21:36:58

also komplexe Aufgaben im Stile von Puzzle-Problemen werden wohl zur Zeit immer noch mit Dijkstra bzw. Brutforce am effizientesten gelöst. Letztendlich ist ja der Mensch mit seinem neuronalen Netz ja auch nicht sooo gut darin, die wirklich beste Lösung zu finden. Ich glaube, Chancen hat das Verfahren vor allen Dingen in den Bereichen, die sich mit klassischen Algorithmen eben noch nicht so gut lösen lassen. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Verständnis und der Produktion natürlicher Sprache.

Peter L. - 27.10.2005 at 16:55:54

Das ist ja mal richtig interessant, was sich so im Bereich der Neuronalen Netze tut. Ob man damit auch eigene Bewustseine/KI’s (was ist eigentlich der Plural von Bewustssein) erstellen kann, die miteinander kommunizieren?

Andre St. - 31.10.2005 at 18:53:22

“Der Mensch sollte sich besser bemühen, selber intelligent zu werden.” Stanislaw Lem

(http://www.zeit.de/zeit-wissen/2005/03/g_lem_hosentraeger)

;-)

Kommentieren

*
Wegen des Spamschutzes muß das im Bild angezeigte Wort eingetippt werden.
Anti-Spam Image