Design
26.11.2005

Seit zwei Jahren erstelle ich nun schon meinen eigenen Kalender, in den ich alle Geburtstage und Feiertage eintrage, drucke ihn auf DIN A0 aus und hänge ihn mir über den Schreibtisch. Die letzten beiden Male ist der Kalender in OpenOffice entstanden. Beim ersten Mal war ich mit den Farben noch äusserst sparsam und habe nur die Geburtstage rot markiert. Der zweite Kalender sah da schon wesentlich professioneller aus. Mit dem dritten Kalender soll nun alles noch besser werden, denn der Kalender für das Jahr 2006 entsteht in Inkscape.

[image:143:c]So sollen die einzelnen Zellen aussehen. Zuerst wollte ich Linien haben, die abgerundet den Kalendertag umschlingen, aber da ich schon in früheren Projekten die Erfahrung gemacht habe, dass ich zumindest auf meinem Rechner schnell Performance-Probleme bekomme, wollte ich mal lieber nichts riskieren. Jedes Element einer Zelle muss ja schliesslich 365mal vorhanden sein.

Die Zelle besteht also aus der Grundlinie, einem grauen Feld und dem schwarzen dünnen Feldrand. Jedes dieser drei Elemente wollte ich ursprünglich mit der “Klone kacheln…”-Funktion auf die ganze Seite verteilen. 31 Reihen x 12 Spalten. Das klappte jedoch leider nicht, weil es Inkscape trotz genauer Maß- und Abstandsangaben nicht hinbekam, die Objekte genau zu positionieren. Es ist wirklich seltsam gewesen, aber Inkscape scheint da massive Probleme mit zu haben. Nach dem Klonen waren die Objekte nie genau auf den Rasterlinien, auf denen sie eigentlich sein sollten, was zur Folge hatte, dass ich die Positionen manuell korrigieren musste. Nachdem alle Objekte dann endlich korrekt positioniert waren, sah der Kalender so aus.[image:142:c]Von da an, ging es dann relativ schnell vorwärts. Eintragen der Wochentage, markieren der Wochenenden, eintragen der Wochenzahlen, beschriften der Monatsspalten. Das sieht dann so aus.[image:141:c]Hinzu kamen dann noch die Feiertage und privaten Geburtstage.[image:140:c]Von jetzt an kann es mit den Features weiter gehen, die sich in OpenOffice nicht mehr so leicht umsetzen lassen, als da wären:

  • Hintergrundbilder
  • Transparente farbliche Einfärbung der Schul- und Semesterferien
  • Markierung der Tage für Müllabfuhr, Gelber Sack
  • mehrere Spalten mit Text in einer Zelle für besondere Informationen
  • Hervorheben einzelner Tage durch Vergrösserung der Zelle

Das praktische an dem Kalender ist die Möglichkeit, einzelne Elemente leicht ausblenden zu können. Dadurch, dass alle Elemente auf verschiedene Layer verteilt sind, kann ich für mich selber ganz einfach einen Kalender ausdrucken, der meine Geburtstage enthält und für die Küche einen, der nur die Informationen der Stadtwerke enthält. Für die Geldbörse könnte ich mir dann noch einen Kalender ausdrucken, der keine Wochentage, sondern nur die Geburtstage beinhaltet.

Wenn der Kalender fertig ist, werde ich eine Vorlage zum selber gestalten online stellen.


Kommentare

Coolcat - 26.11.2005 at 23:10:24

Hm, ein Informatikstudent der seine Termine nicht mit Handy/PDA verwaltet?

Martin Pyka - 26.11.2005 at 23:35:06

jep, hab ein einfaches prepaid-handy ohne organizer (war allerdings ein fehlkauf) und ein pda als zweites gadget in der tasche, das wäre mir zu umständlich.

Dominik - 27.11.2005 at 13:46:53

Das gibts ne einfach Lösung…
einen MDA

digi_c - 28.11.2005 at 08:54:29

Also so ein Kalender hat schon was aber selbst zusammenschnippeln?
Dafür gibt es doch in OO nen Script. Naja da hat wohl einer wieder Langeweile gehabt ;-)

Kommentieren

*
Wegen des Spamschutzes muß das im Bild angezeigte Wort eingetippt werden.
Anti-Spam Image