[image:808:c]High Dynamic Range Bilder werden aus mehreren Bildern des gleichen Motivs gewonnen, das mit verschiedenen Belichtungsstärken abfotografiert wird. Durch den HDR-Algorithmus werden sowohl die dunklen, als auch die hellen Bereiche detailgetreu dargestellt, was die Bilder manchmal etwas unwirklich erscheinen lässt, in jedem Fall aber beeindruckend schön. Bei den üblichen Digitalkameras hat man ja sonst immer das Problem, daß entweder nur die hellen Bereiche gut erkennbar sind, die dunklen aber ins Schwarz versinken, oder aber bei langer Belichtungszeit die dunklen Bereiche schön herauskommen, die hellen aber überstrahlt wirken.[image:807:c]Ich habe mich mal heute auf die Suche nach freier Software begeben, um dieses Verfahren einmal selbst ausprobieren zu können und stelle fest, daß eigentlich noch keine freie Software so richtig gute Dienste tut. FDRTools ist in der Basic-Version zwar kostenlos, liefert aber dafür nicht wirklich zufriedenstellende Ergebnisse. Unter allen Produkten, die ich mir anschaute, insgesamt 4, gefiel mir Photomatix noch am besten. Dies fügt in der freien Variante zwar immer ein Wasserzeichen ein, die Vorschaufunktion erlaubt allerdings bereits Darstellungen von 1024×768, was zumindest für den PC-Gebrauch schonmal ganz brauchbar ist.[image:806:c]Und nein, dies ist nicht mein Schreibtisch, an dem ich sonst immer sitze ;). Die HDR-Technik lässt auf jedenfall die Dinge - im wahrsten Sinne des Wortes - in einem neuen Licht erscheinen und macht unheimlich viel Spaß. Man braucht eigentlich nichts weiter als eine Kamera der Mittelklasse und am besten ein zuverlässiges Stativ. Hier noch ein äußerst beeindruckendes HDR-Bild aus der Wikipedia.
