Netzkultur
29.01.2007

[image:818:c]Bevor mir jemand diesen Trend-Begriff wegnimmt: Ich hatte ihn zuerst! (auf Deutsch: ein bißchen daher philosophiert) Computer 1.0 waren die Rechenmaschinen der 60er und 70er. Hauptsächlich für wissenschaftliche Zwecke erstellt, man brauchte viel Fachwissen, um sie bedienen und programmieren zu können.

Computer 2.0 sind die Generation von Rechnern, die in den 80er Jahren auftauchten und sich in den 90er Jahren bei den Privatnutzern etablierten. Grafische Benutzeroberflächen und mehr Leistungskraft machten die Bedienung einfacher. Computer wurden durch das Internet und den damit hervorgegangenen Anwendungen zu einem Alltagsgegenstand.

Und Computer 3.0? Das werden Computer sein, die physisch ganz anders wahrgenommen und bedient werden, und durch das Internet (auf welchem Wege es auch immer ins Wohnzimmer kommt) sämtliche Kommunikationskanäle ersetzen. Sie werden mit vielen anderen technischen Geräten verschmelzen. Handys (zuletzt das iPhone), Navigationssysteme, DVD-Festplattenrekkorder, die Wii kündigen es bereits an. Das elektronische Papier, dem noch Farbe, Animation und Eigenbeleuchtung fehlt, und die Multitouch Displays werden die Bedienung verändern. Da der Computer in alle unsere Alltagstätigkeiten vordringt, werden wir ihm weniger Kontrolle, dafür aber mehr Vertrauen entgegen bringen müssen.

Bildquelle: flickr


Kommentare

digi_c - 01.02.2007 at 20:21:17

Igit, ein Rechner den man nicht mehr “raw” erfassen kann, kein booten mehr und nix… Nurnoch klickibunti ^^

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