Durch einen Kommentar wurde ich auf YAK aufmerksam, einem webbasiertem Service zum Erstellen von Abiturzeitungen. Laut Eigenbeschreibung stecken dahinter ein paar ehemalige Schüler, deren eigenes Abitur noch nicht so lange zurück liegt. Auf ihrer Seite können die Schüler eines Abiturjahrgangs Steckbriefe ausfüllen, Zitate sammeln, Stufenwahlen veranstalten, etc. eben all das, was man bei einer Abi-Zeitung halt so macht. Export-Möglichkeiten gibt es für diverse Programme, wie InDesign oder Scribus.
Macht alles einen grundsoliden Eindruck. Und da das Projekt noch in der Beta-Phase steckt (wie es sich für ein ordentliches Web 2.0 Unternehmen gehört ;)) ist der Service zur Zeit auch noch kostenlos.
Eine gute Idee, die die Jungs da haben und sofern sie konkurrenzlos sind (was mir im Augenblick der Fall zu sein scheint) ein großer noch zu erschließender Markt. Sympathisch ist mir das ganze, weil die Zeitung nicht vom YAK-System an sich erstellt wird, sondern dieses einfach nur zum Sammeln der Daten dient, die dann in diverse Formate exportiert werden können. Damit sind die Redaktionen schön unabhängig.
Der ewige Haken an solchen externen Diensten: wie will man als Betreiber, selbst wenn man nur die besten Absichten verfolgt, glaubhaft vermitteln, daß die Daten der User nicht zu kommerziellen Zwecken weiterverwertet werden? Kommt ja schon so einiges an Nutzerdaten samt Fotos und Jugendsünden zusammen. Letztendlich läuft es wieder darauf hinaus, daß jeder Nutzer für sich selbst entscheiden muß, was er verantworten kann und was nicht.
