[image:862:c]Nach längerer Zeit habe ich mir Google Earth mal wieder angeschaut und stellte fest, daß sich einiges verändert hat - bzw. einiges dazu gekommen ist. Sofern man will, blendet Google Earth zu dem jeweiligen Ort Fotos von Panoramio ein. Wikipedia-Artikel sind ebenfalls mit bestimmten Orten verknüpft. Und das gilt nicht nur für so eine grandiose Stadt wie Madrid, sondern praktisch für alle großen und kleinen Städte. In den letzten Wochen war Google Earth nochmal verstärkt in den Medien wegen des 3D Stadtmodells von Berlin, das man sich kostenlos dazu holen kann (und bis auf die Tatsache, das das Laden ewig dauert, ganz gut funktioniert) und einblendbarer Daten über die Krisenregion Darfur. In der kommerziellen Variante von Google Earth lassen sich ja bekanntermaßen noch GPS-Daten einbinden.
Ich glaube, daß das Potential, das hinter Programmen, wie Google Earth, steckt erst allmählich erkannt und genutzt wird. Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern bis jede Stadt, die etwas auf sich hält, ein 3D-Modell für Google Earth bereithält. Wie lange werden noch die hauseigenen Navigationssysteme von TomTom und Co. gegen die Dienste von Google Maps standhalten? BMW und Volkswagen sind schon dabei, Google Earth Daten ins Auto zu übertragen. Lange kann es auch nicht mehr dauern, bis wir Grand Theft Auto in jeder beliebigen Stadt unseres Planeten spielen können. Findet unser Third Life auf frei wählbaren (sofern noch freien) Landmarken auf einer Kopie unseres Planeten statt?
Wer weiß, vielleicht definiert sich zielloses surfen ja bald über das virtuelle Fliegen über unseren Planeten.
