Im Rahmen meiner Promotionsstelle bin ich zur Zeit mit der Aufgabe beschäftigt, mir viel Wissen innerhalb kürzester Zeit anzueignen, um zum einen mein konkretes Thema zu finden und zum anderen einen Review als erste Publikationsübung anzufertigen. Eine Aufgabe, wie man sie also auch von der Anfertigung von Hausarbeiten, Examens- oder Diplomarbeiten her kennt. Dabei ist mir ein Tool aufgefallen, das ich eben für diese Aufgabe äußerst nützlich finde und der ein oder andere vielleicht noch nicht kennt. Die Rede ist von Citavi.
Citavi bezeichnet sich selbst als Wissens- und Literaturmanagement-Programm. Es erlaubt, wie Endnote, die Archivierung von Literaturangaben, um automatisiert Zitationen in das eigene Word- oder OpenOffice-Dokument einfügen zu können, mit anschließender Generierung des Literaturverzeichnisses. Die Funktionen von Citavi gehen allerdings noch weit darüber hinaus. Im Wissensmanagement-Bereich lässt sich ein eigenes hiearchisches Kategoriensystem erstellen und die Literatur, Zitate, sowie eigene Gedanken darin einordnen. Dieses Kategoriensystem lässt sich aus FreeMind importieren und als Überschriftenstruktur nach Word oder OpenOffice exportieren.[image:881:c]Die kostenlose Version von Citavi erlaubt pro Projekt maximal 100 Einträge, was für die meisten Hausarbeitsprojekte mehr als genug sein dürfte. Ich arbeite nun schon eine ganze Weile mit Citavi und bin wirklich begeistert davon. Insbesondere das professionelle Zitationsmanagement finde ich fürs Publizieren außerordentlich gut.
Disclaimer: Citavi ist offizieller Sponsor des Studentischen Forum Linguistik, das ich mitorganisiere. Für diesen Eintrag werde ich jedoch vom Citavi Team & Academic Software Zurich weder bezahlt noch sonst irgendwie “unterstützt”.
